Liveticker Ukraine-Krieg: Kiew kurz vor dem Verlust des Ballungsraums Slawjansk-Kramatorsk

15.06.2026 19:17 Uhr
19:17 Uhr
Macron will Trump auffordern, Kiew weiterhin zu helfen
Frankreichs Präsident Emmanuel Macron will sich am Rande des G7-Gipfels in Évian mit US-Präsident Donald Trump treffen und ihn überzeugen, die Ukraine weiterhin zu unterstützen.
In einem Gespräch mit dem französischen Sender TF1 sagte Macron, er wolle, dass die USA signalisieren: Wir stehen an eurer Seite, wir werden die Ukraine weiterhin unterstützen und wir werden den Druck auf Russland erhöhen, um zu ernsthaften Verhandlungen zu gelangen.
18:53 Uhr
Sacharowa: Westen erfindet Fake News über Brand im Kiewer Höhlenkloster
Russlands Außenamtssprecherin Maria Sacharowa wirft dem Westen vor, im Zusammenhang mit dem Brand im Kiewer Höhlenkloster "ohne zu zögern" eine weitere Falschmeldung produziert zu haben. Sie weist hierbei darauf hin, dass Frankreichs Präsident Emmanuel Macron und Außenminister Jean-Noël Barrot die angeblichen russischen Angriffe auf die Einrichtung verurteilt hätten.
Es sei natürlich einfacher, "eine plumpe Fälschung" zu verbreiten, als die eigene Mitschuld am Mord an Zivilisten einzugestehen, betont Sacharowa in einem auf Telegram veröffentlichten Post.
Hiermit hebt sie hervor, dass europäische Politiker in den letzten Jahren kein Wort über die Verfolgung der kanonischen orthodoxen Kirche in der Ukraine durch das Selenskij-Regime verloren hätten.
Es habe zudem keinerlei Anteilnahme angesichts der zahlreichen zivilen Opfer in den russischen Regionen, darunter in Starobelsk (LVR) gegeben, die ukrainische Terroranschläge gefordert hätten.
Die europäischen Politiker hätten sich auch nicht zu dem Angriff auf das Panoramamuseum "Verteidigung von Sewastopol 1854–1855" geäußert, fügt die Sprecherin hinzu. Dabei sei der ukrainische Drohnenangriff auf das Museum "real, nicht imaginär" gewesen.
18:19 Uhr
TASS: Türkei ist bereit, Gespräche zwischen Moskau und Kiew wieder auszurichten
Während seines Besuchs in Moskau am 16. und 17. Juni werde der türkische Außenminister Hakan Fidan die Bereitschaft der Türkei bestätigen, als Austragungsort für neue Verhandlungen zwischen Moskau und Kiew aufzutreten. Dies berichtete TASS auf eine Quelle im türkischen Außenministerium.
"Im Laufe seines Besuchs wird Außenminister Fidan die Bereitschaft der Türkei bekräftigen, die nächste Runde der Gespräche zwischen Russland und der Ukraine auszurichten, wie bereits in den Jahren 2022 und 2025."
Darüber hinaus werde der türkische Chefdiplomat betonen, dass "der türkische Waffenstillstandsvorschlag für die Ukraine, der einen Mechanismus zur Gewährleistung der Sicherheit der Schifffahrt im Schwarzen Meer sowie der Energieinfrastruktur und der Häfen beinhaltet, weiterhin auf dem Tisch" liege.
17:38 Uhr
"Schande, Schande, Schande!" – Proteste in Kiew gegen Zwangsrekrutierer

RT Im nordöstlichen Kiewer Stadtteil Rajon Desna ist es am Sonntagabend zu einem Massenprotest gekommen, nachdem Zwangsrekrutierer versucht hatten, einen jungen Mann auf offener Straße festzunehmen.
Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.
17:13 Uhr
Lawrow: E3-Botschafter sagten nichts Neues beim Ukraine-Treffen in Moskau
Die Botschafter der E3-Staaten, Deutschland, Großbritannien und Frankreich, haben kürzlich in Moskau Ukraine-Gespräche im russischen Außenministerium geführt.
Nun erklärt Russlands Außenminister Sergei Lawrow, dass diese Verhandlungen nichts Neues gebracht hätten.
Auf einer Pressekonferenz im Anschluss an ein Treffen mit dem weißrussischen Präsidenten Alexander Lukaschenko führte Lawrow aus:
"Doch sie versuchen aufdringlich, ihre Dienste anzubieten, da sie ganz offensichtlich nicht abseits des Geschehens bleiben wollen."
16:41 Uhr
Energodar ist seit drei Tagen ohne Strom
Energodar, die Satellitenstadt des AKW Saporoschje, ist seit dem 13. Juni, also seit drei Tagen, ohne Strom. Dies teilte Jewgenija Jaschina, die Kommunikationsleiterin des AKW Saporoschje, gegenüber TASS mit.
"Energodar ist immer noch ohne Stromversorgung."
Der Bürgermeister von Energodar, Maxim Puchow, hat die ukrainischen Streitkräfte beschuldigt, Umspannwerke und Transformatoren in der Umgebung der Stadt zerstört zu haben.
16:18 Uhr
Ukrainische Drohne greift einen Bus in Gorlowka an
Nach Angaben von Iwan Prichodko, des Bürgermeisters der Stadt Gorlowka in der Volksrepublik Donezk, wurde ein Bus infolge des Drohnenangriffs beschädigt.
"Durch den Abwurf eines Sprengsatzes von einer Drohne im Bezirk Kalininski von Gorlowka wurde ein Passagierbus beschädigt. Glücklicherweise gab es keine Verletzten."
15:58 Uhr
Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums
Russlands Verteidigungsministerium berichtet am Montag über den Verlauf der militärischen Spezialoperation in der Ukraine innerhalb der vergangenen 24 Stunden.
Wie es heißt, haben die Truppenverbände Nord, West, Süd, Mitte, Ost und Dnjepr den gegnerischen Einheiten entlang der gesamten Front Feuerschaden zugefügt. Insgesamt wurden an den Frontabschnitten rund 1.265 ukrainische Soldaten getötet oder verwundet.
Darüber hinaus wurden zerstört oder getroffen:
- 51 Fahrzeuge
- sieben Artilleriegeschütze
- 16 gepanzerte Kampffahrzeuge
- acht Anlagen der elektronischen Kampfführung.
In Konstantinowka in der Volksrepublik Donezk (DVR) führen die Stoßtrupps des Truppenverbands Süd offensive Gefechte durch und neutralisieren weiterhin Kiewer Kräfte im südwestlichen Teil der Ortschaft. Mehr als 100 Gebäude wurden mittlerweile befreit.
Angesichts des schnellen Vormarsches russischer Einheiten in Konstantinowka ordnete Kiew eine zügige Evakuierung der wichtigsten Betriebe und Einrichtungen aus den Siedlungen Druschkowka und Slawjansk in der DVR an.
Insgesamt sollen acht Unternehmen, die für militärische Zwecke genutzt wurden, in die Westukraine verlegt werden. Es geht dabei um vier Maschinenbauwerke, einen Metallverarbeitungsbetrieb, einen Hersteller von elektrischen Geräten, einen Hersteller von Keramikfliesen und Granit sowie ein staatliches Forschungsinstitut für Hochspannung.
Das Ausmaß und die Eiligkeit der Evakuierung von Betrieben aus Druschkowka, Kramatorsk und Slawjansk deuten darauf hin, dass sich das Kiewer Regime auf den Verlust des gesamten Ballungsraums Slawjansk-Kramatorsk und dessen baldige Übergabe an die russischen Streitkräfte vorbereitet.
Russlands Streitkräfte führten einen kombinierten Angriff auf militärische Ziele an 146 Orten durch. Dabei kamen die operativ-taktische Luftflotte, Kampfdrohnen, Raketen und Artillerie zum Einsatz.
Entlang der Frontlinie zerstörte die Luftverteidigung zehn Lenkbomben, zwei Raketen aus dem HIMARS-Mehrfachraketenwerfer, zwei Flamingo-Marschflugkörper vom Typ Neptun und 453 Starrflüglerdrohnen.
15:30 Uhr
Russische Artillerie verhindert Truppenrotation an der Front bei Krasny Liman (Video)
Aufnahmen des russischen Verteidigungsministeriums zeigen Artilleriesoldaten des Truppenverbands West im Einsatz. Wie es heißt, setzten sie bei Krasny Liman in der Volksrepublik Donezk (DVR) Kiewer Kräfte mithilfe eines Uragan-Mehrfachraketenwerfers außer Gefecht. Damit habe das russische Militär die Rotation gegnerischer Einheiten vereitelt, teilt die Behörde in Moskau mit.
15:05 Uhr
Puschilin: Kiewer Regime bereitet sich auf Verlust von Kramatorsk in DVR vor
Das Kiewer Regime hat damit begonnen, die Einwohner und Betriebe aus der Stadt Kramatorsk in der Volksrepublik Donezk zu evakuieren. Dies könnte darauf hindeuten, dass die ukrainischen Behörden sich auf den Verlust der Stadt vorbereiten. Dies erklärte der DVR-Chef Denis Puschilin gegenüber Westi.
"Was Kramatorsk und die Evakuierung von Menschen und Unternehmen betrifft, so ist dies ein charakteristisches Merkmal des Kiewer Regimes, bevor der Verlust einer bestimmten Ortschaft unmittelbar bevorsteht. Dies war auch früher der Fall."
Puschilin präzisierte, dass die Werke, die in der Stadt noch in Betrieb sind, von dem Gegner für Reparaturarbeiten und zur Herstellung von Waffenteilen genutzt werden.
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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.
